galerie OPEN by Alexandra Rockelmann lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zur Finissage von Udo Scheels Ausstellung Unsagbar schön“ am 23. Oktober, 2009 um 19 Uhr ein.
Die galerie OPEN by Alexandra Rockelmann stellt den Maler Udo Scheel aus. Am 4. September 2009 um 19.00 Uhr laden wir Sie herzlich zu der Eröffnung: Udo Scheel Unsagbar schön“, Malerei, ein. Timm Ulrichs führt in die Ausstellung ein. Damit nicht genug. Im Anschluss zeigen wir Timm Ulrichs und Udo Scheel hält die Eröffnungsrede. Zwei hoch renommierte Künstler, Professoren der Kunstakademie Münster (bis 2005), Kollegen, Künstlerfreunde-
auf hohem Niveau grundverschieden.
Mit diesem sukzessiven Doppelereignis positioniert sich die Galerie OPEN außer- und oberhalb temporärer Saison Attraktionen.
Udo Scheels Malerei zeichnet sich durch Komplexität, Spannung und Poesie aus. Er hatte kaum die Kunstakademie Düsseldorf verlassen als ihm 1965 die legendäre Galerie Parnass in Wuppertal seine erste große Einzelausstellung widmete. Die Galerie Zodiaque in Brüssel folgte im selben Jahr, später auch die Galerie Arcanes, Brüssel. Die Düsseldorfer Professoren setzten den erst 28 Jährigen auf den Dreiervorschlag Freie Graphik und empfahlen ihn 1971 der Landesregierung NRW als Professor und Gründungsrektor der heutigen Kunstakademie Münster. Seit 2005 frei von Lehrverpflichtungen arbeitet der Maler in Berlin und Münster. Als Maler vor allem auch durch seine umfassenden Einzelausstellungen im Kunstmuseum Gelsenkirchen und der Kunsthalle Recklinghausen mehr der Rhein-Ruhrszene verbunden, ist für ihn die Berliner Präsentation eine Premiere.
Malerei gewinnt nicht durch Grenzüberschreitung und Medienmixtur, sondern durch Konzentration auf ihre eigenen, unbegrenzten Möglichkeiten“ (Udo Scheel).
Gegenstandsbezogene, figurative Elemente verschmelzen mit abstrakt-gestischen zur Bildeinheit. Der Schub einer Farbbahn treibt einen Gegenstand vor sich her, eine Passage überschneidet und fragmentiert eine Figur, eine prägnante Konturschale“ widersteht dem andrängenden Malfuror und wird eingeschlossen. Scheels künstlerische Eltern sind die großen informellen Maler, allen voran Karl Otto Götz, mit dem ihn eine Lebenslange Freundschaft verbindet, aber auch Bernhardt Schultze, Gerd Hoehme…, seine Großeltern, die Surrealisten René Magritte, Max Ernst und in der Ahnenreihe finden sich Max Klinge und James Ensor. Die Endsilben –art, -ismus, oder –schule lassen sich seiner Kunst nicht anhängen. Manfred Schneckenburger: … der Schwung dieser Malerei und ihre eigenwillige Brechung ins Mondäne, Erotische, Ironische tragen über alle Anklänge hinweg.