Florian Japps Objekte behaupten eine selbstverständliche Präsenz. Befreit von Akzidenzien, Hüllen und Mehrdeutigkeiten, treten sie klar, karg und ungeschützt“ in Erscheinung. Ihre kühlen Baupläne - Schichtung, Fächerung, Zentrierung - korrespondieren mit Anlehnungen an Naturwachstum und –wandlung. Oft sind es Mischformen, ablesbar in Machart, Material und Farbgebung.
Sie sind uns fremd und vertraut zugleich, so als hätten wir sie vergessen und wiedergefunden. Ihre Zwecklosigkeit ist augenscheinlich, und wenn wir auch in den diffusen Gefilden der Erinnerungen, Vorstellungen und Ahnungen auf Analogien stoßen. Sinn und Seele“ der Objekte finden wir nur in ihnen selbst. Wir müssen sie betrachten, sie sind für uns gemacht.